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Stress-Test: Erkennen Sie Ihre StressorenWenn Sie Ihre Stressoren vermindern oder zumindest Ihren Umgang mit Ihnen verbessern wollen, müssen Sie sie zunächst einmal kennen und beurteilen können. Die bekannteste diesbezügliche Liste ist diejenige, die die amerikanischen Stressforscher Holmes und Rahe entwickelten.
Auswertung: Bis 150 Punkte: "Stress ist die Würze des Lebens" sagte der Vater der Stressforschung Hans Selye. Bis zu dieser Punktzahl ist also Ihre Suppe keineswegs versalzen, Sie haben ein normales Stressniveau. Ab 200 Punkte: Sie sind dabei, Ihre Souveränität im Umgang mit dem Stress zu gefährden oder gar zu verlieren. Stressbewältigung sollte nun zum aktiven Stressmanagement werden. "Management" ist immer vom Treffen von Entschidungen geprägt, d.h. im Klartext, dass Sie entsprechende Entscheidungen treffen sollten. Zum Beispiel die Entscheidung, regelmäßige Bewegung (am besten Ausdauersportarten wie joggen, radfahren oder Nordic Walking) in den Wochenablauf einzuplanen oder eine Entspannungstechnik zu erlernen und konsequent anzuwenden. Ab 300 Punkte: Ihr Gesundheitsrisiko (Burnout) ist sehr hoch. Alles, was "Ab 200 Punkte" aufgeführt wurde, gilt für Sie noch verstärkt. Außerdem sollten Sie den Einbezug von kompetenter, fachlicher Hilfe ernsthaft in Erwägung ziehen.
Anmerkung: Die angegebenen Punkte sind Durchschnittswerte, die Holmes und Rahe aus den medizinischen Daten von über 5000 Patienten gewonnen haben. Aber natürlich belastet nicht jeder Stresser jeden in gleichem Maße. Die größte Bedeutung wie sehr uns ein Stressor belastet, kommt unserem Denken zu. Aus diesem Grund ist das "Gedankenmanagement" ein Kernbereich all unserer Veranstaltungen und Angebote.
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