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Stress-Test: Erkennen Sie Ihre Stressoren

Wenn Sie Ihre Stressoren vermindern oder zumindest Ihren Umgang mit Ihnen verbessern wollen, müssen Sie sie zunächst einmal kennen und beurteilen können. Die bekannteste diesbezügliche Liste ist diejenige, die die amerikanischen Stressforscher Holmes und Rahe entwickelten.

 

Auswertung:

Bis 150 Punkte: "Stress ist die Würze des Lebens" sagte der Vater der Stressforschung Hans Selye. Bis zu dieser Punktzahl ist also Ihre Suppe keineswegs versalzen, Sie haben ein normales Stressniveau.

Ab 200 Punkte: Sie sind dabei, Ihre Souveränität im Umgang mit dem Stress zu gefährden oder gar zu verlieren. Stressbewältigung sollte nun zum aktiven Stressmanagement werden. "Management" ist immer vom Treffen von Entschidungen geprägt, d.h. im Klartext, dass Sie entsprechende Entscheidungen treffen sollten. Zum Beispiel die Entscheidung, regelmäßige Bewegung (am besten Ausdauersportarten wie joggen, radfahren oder Nordic Walking) in den Wochenablauf einzuplanen oder eine Entspannungstechnik zu erlernen und konsequent anzuwenden.

Ab 300 Punkte: Ihr Gesundheitsrisiko (Burnout) ist sehr hoch. Alles, was "Ab 200 Punkte" aufgeführt wurde, gilt für Sie noch verstärkt. Außerdem sollten Sie den Einbezug von kompetenter, fachlicher Hilfe ernsthaft in Erwägung ziehen.


Stressauslöser (Stressor) Stresspunkte   Meine
Tod eines Partners/engen Freundes 100  
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Scheidung oder Trennung   73  
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Tod eines nahen Familienmitglieds oder Gefängnis   63     
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Verletzung oder Krankheit   53
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Hochzeit   50
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Fristlose Kündigung   47
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Versöhnung mit dem Partner oder in Rente oder Pension gehen   45
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Familienmitglied erkrankt   44
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Schwangerschaft   40
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Geschäftlicher Neubeginn oder Mobbing oder sexuelle Probleme   39
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Finanzielle Probleme   38
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Aufstieg oder Abstieg im Job oder Ehestreit   36
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Kind zieht aus oder Ärger mit Schwiegereltern   29
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Außergewöhnlicher Erfolg   28
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Schul-/Berufsabschluss oder -start oder neue Lebenssituation   26
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Änderung von Gewohnheiten   24
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Ärger mit dem Vorgesetzten   23
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Wechsel des Wohnorts oder andere Arbeitsbedingungen oder neue Schule   20
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Veränderte Freizeitgestaltung   19
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Einen größeren Kredit aufnehmen   17
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Andere Schlafgewohnheiten   16
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Neue Essgewohnheiten   15
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Urlaub   13
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Weihnachtszeit   12
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Kleiner Ärger mit Regeln und Gesetz   11
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Anmerkung:

Die angegebenen Punkte sind Durchschnittswerte, die Holmes und Rahe aus den medizinischen Daten von über 5000 Patienten gewonnen haben. Aber natürlich belastet nicht jeder Stresser jeden in gleichem Maße. Die größte Bedeutung wie sehr uns ein Stressor belastet, kommt unserem Denken zu. Aus diesem Grund  ist das "Gedankenmanagement" ein Kernbereich all unserer Veranstaltungen und Angebote.

 

 

 


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Wer seine Stressfaktoren vermindern oder zumindest den Umgang mit ihnen verbessern will, muss sie zuerst kennen und beurtei- len können. Aus über 5000 Patienten wurde folgende Stress-Skala entwickelt

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